
Meet Berlin
7. September 2011, 11 Uhr, Popkomm Networking_Gate, Flughafen Berlin Tempelhof
Anmeldung Matchmaking unter www.b2match.eu/popkomm2011
Anmeldung Music Supervisor Sessions unter meetberlin@berlin-music-commission.de
Im Rahmen der Berlin Music Week lädt die Berlin Music Commission ein zu ihrem Branchentreff auf dem Flughafen Berlin Tempelhof @ Popkomm Networking_Gate. Meet Berlin heißt effektiv zu netzwerken, neue Einblicke zu gewinnen, Ideen aus anderen Branchen zu hören und vor allem gute persönliche Kontakte zu knüpfen.
In One-On-One Matchmakings werden Branchenvertreter zusammen geführt, in Round Tables fundamentale Fragen der Musikwirtschaft diskutiert: wie verschiedene Branchen mit Digitalisierung umgehen, wie Berlin nachhaltige Standortentwicklung für die Kreativindustrie betreiben sollte, oder wie mit noch fremden Branchen gemeinsame Geschäftsmodelle um Musik entwickelt werden könnten.
Ein besonderes Highlight sind die Music Supervisor Sessions. Tess Taylor (NARIP) wird eine Einführung geben, ‘How To Network American-style… ‘ bevor es in die direkten Pitches geht und zwei der wichtigsten Music Supervisoren der USA vorstellen. Andrea von Foerster zeichnet verantwortlich für die Musik von The O.C., Grey’s Anatomy, Dollhouse, Stargate Universe, Gary Calamar für die Soundtracks von True Blood, Dexter oder House.
Meet Berlin ist ein Projekt der Berlin Music Commission.
Programm
10:30 – 11:15 Registration and hand-out of updated meeting schedule
Foyer_Networking Lounge
11:00 – 11:30 Welcome Note / Opening of Networking Gate (NG)
Berlin welcomes all participants at the Networking_Gate. With Berlin Music Commission, VUT & Berlin Partner.
11:30 – 12:30 Keynote / Workshop Tess Taylor (NARIP)
President, National, Association of Record Industry Professionals (NARIP, USA). Topic: How To Network Armerican Style…
10:30 – 11:15 Registration and hand-out of updated meeting schedule
Windrosensaal
11:30 – 13:00 Matchmaking Session I
14:00 – 17:00 Matchmaking Session II
These Bilateral Meeting Sessions require your registration via www.b2match.eu/popkomm2011 .
Please insert your collaboration profile unter the 25th of August 2011. And book your Bileteral Meetings starting 26th of Aug until the 2nd of September 2011.
The earlier you submit your collaboration profile the more it will be recognized.
Compass Rose
11:30 – 12:30 Meet Berlin – Round Table Gespräch I: Berlin – nur arm und sexy?
12:30 – 13:30 Meet Berlin – Round Table Gespräch II: Wertschöpfungspotentiale einer vernetzten Kreativwirtschaft
15:00 – 16:00 Meet Berlin – Round Table Gespräch III: Digitalisierung tut nicht weh / Was die Kreativwirtschaft von anderen Branchen lernen kann
Müller
11:30 – 12:30 Meet Berlin – Panel – “ClubConsult” Nachhaltigkeit im Club und Veranstaltungsbereich
12:30 – 14:30 Meet Berlin – Music Supervisor Session I
Mit Andrea von Foerster. In Kooperation mit NARIP.
14:30 – 16:30 Meet Berlin – Music Supervisor Session II
Mit Gary Calamar. In Kooperation mit NARIP.
Anmeldung Music Supervisor Sessions unter meetberlin@berlin-music-commission.de
Details
Gespräch I: Berlin – nur arm und sexy?
Berlin ist hip, das ist schön, aber kein fester Zustand. Hipness ist ein fragiler Konsens, gerade noch vor etwaigen Mitbewerbern zu stehen. Hippness kann nicht geplant werden und ist in ihrer Dauer und Qualität nicht absehbar. Arm aber sexy als Slogan ist also wenig nachhaltig. Künstler und Kreative flohen in diese Stadt, vor New Yorker Mietpreisen, der Knappheit an verfügbaren Ateliers in Madrid, der Möglichkeit hier Nischen in allen möglichen Grauzonen zu besetzen. Entsprechende Wirtschaftszweige folgten. Doch können die kreativen Nomaden jederzeit ihre Zelte abbrechen. Besteht dann die Gefahr eine aktuelle Pole-‐Position als Europäische Kreativhauptstadt zu verlieren? Zeit das Thema Standortentwicklung und Standortsicherung zu diskutieren.
Gespräch II: Wertschöpfungspotentiale einer vernetzten Kreativwirtschaft
Das Dilemma der Musikindustrie besteht in dem Paradoxon, Einnahmen aus Märkten zu erwarten, die Musik brauchen, selbst kein Geschäftsmodel auf der Basis von Musik haben, aber den Musikmarkt durch Ihre Kommunikationsmonopole beherrschen.
Ein komplizierter Satz, aber die Situation ist es leider auch. Umso wichtiger Synergien zu schaffen, gemeinsame Ziele zu finden, wie mit und um das wertvolle Gut Musik, gemeinsame Geschäftsmodelle zu entwickeln sind.
Gespräch III: Digitalisierung tut nicht weh / Was die Kreativwirtschaft von anderen Branchen lernen kann
Beim letzten Umzug fand man ein schönes altes Mixtape, voller Erinnerungen, voller Lieblingslieder. Nur dumm, dass man kein Kassettendeck mehr besitzt. Das Überleben von Musikunternehmen wird in den kommenden Jahren über die Formatfrage entschieden werden. Und das war schon immer so, ob Tonwalze, Kassette, Vinyl, CD, mp3, … die Entwicklung hört nicht auf, weder bei den Geräteherstellern, den Kunden… Und bei den Musikfirmen? Aber auch außerhalb der Musikindustrie sind Filmhersteller, Einzelhandel, Kopierwerke, Spielehersteller, Designer, Telekommunikationsanbieter und Werbetreibende, von Digitalisierung betroffen, wurden Geschäftsmodelle, ja ganze Industrien obsolet, und konnten dennoch überleben. Ein Erfahrungsaustausch.
“ClubConsult” – Nachhaltigkeit im Club und Veranstaltungsbereich
“ClubConsult” ist ein Projekt der Clubcommission Berlin e.V. Referent Rainer Grigutsch -‐ Projektleiter “ClubConsult”, Leiter der Geschäftsstelle der Clubcommission e.V.
Die Clubcommission Berlin diskutiert mit Hamburger und Kölner Clubnetzwerken und Clubbetreibern Ihr bundesweites Pilotprojekt “ClubConsult” bei dem nachhaltiges Energiemanagement und der Einsatz moderner Technologien behilflich sein sollen ein zukunftsfähiges Image von Veranstaltungen aufzubauen und zu nutzen und gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit von Veranstaltungen und Clubs zu verbessern. Diskutiert wird, welche Erfahrungen es damit gibt und welche politischen Rahmenbedingungen zur Umsetzung in der Musikszene notwendig sind.
Eine Koproduktion mit Artwert “ Expertenwissen Musik” und der Berlin Music Commission
